Digital verortet: TU Graz eröffnet Haus der Digitalisierung

Als Vorreiterin in der Digitalisierung der österreichischen Hochschullandschaft eröffnete die TU Graz als erste heimische Universität ein Haus der Digitalisierung. Dort sind alle Abteilungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität verortet.

drei Männer und zwei Frauen im Business Outfit lachen in die Kamera

Das Haus der Digitalisierung an der TU Graz wurde Ende Juni feierlich eröffnet. Dabei waren v.l.n.r.: Rektor Harald Kainz, Vizerektorin Claudia von der Linden, Andrea Servida, Leiter der Abteilung „eGovernment and Trust“ der Europäischen Kommission, Karin Schaupp, Vorsitzende des Universitätsrates der TU Graz und Elmar Pichl, Sektionschef im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung © Anna Purkarthofer

Digitalisierung verändert das Leistungsangebot und die Kernprozesse von Hochschulen in Forschung, Lehre und Verwaltung sowie deren Wirken im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Für den Forschungs- und Wissensstandort Österreich sind erfolgreiche und umfassende Digitalisierungsprozesse an Hochschulen daher ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Als erste Universität Österreichs hat die TU Graz Anfang 2018 eine Digitalisierungs- Policy verabschiedet und schafft mit dem Pilotprojekt „Digitale TU Graz“ ein Rollenmodell und geeignete Umsetzungsprozesse für die österreichische Hochschullandschaft.

Ein analoges Haus für die digitale TU Graz

Seit Beginn dieses Jahres setzt die TU Graz ihre Digitalisierungs- Policy in konkreten Projekten um. Ein bauliches Zeichen der Digitalisierungsoffensive ist das neue Haus der Digitalisierung in der Brockmanngasse 84 in Graz. TU Graz-Rektor Harald Kainz und die verantwortliche Vizerektorin für Kommunikation und Change Management Claudia von der Linden zeigen sich unisono überzeugt, dass die „Digitale TU Graz“ Erfolgsgeschichte schreiben und den Innovationsstandort Steiermark weiter stärken wird: „Studierende profitieren von modernsten digitalen Lehr- und Lernmethoden, die Verwaltung wird noch effizienter und serviceorientierter. Im Bereich der Forschung stärkt die digitale Transformation unser Bemühen um ein innovatives und zukunftsgerichtetes Arbeitsumfeld und die Forschenden werden durch ein modernstes Forschungsdatenmanagement unterstützt. Und schließlich wird die TU Graz ihrer gesellschaftlichen Verantwortung noch besser gerecht, indem sie Antworten auf die globalen digitalen Fragen unserer Zeit in die Gesellschaft transferiert.“

360 Grad digital

Das Haus der Digitalisierung ist zukünftig Dreh- und Angelpunkt für die vielfältigen Entwicklungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität in den vier Chancenfeldern Lehre, Forschung, Verwaltung und Third Mission, also die Verantwortung der Universität gegenüber der Gesellschaft. Mitarbeitende verschiedenster Abteilungen finden hier ein interdisziplinäres Umfeld zur Kooperation und Umsetzung der unterschiedlichen Transformationsprozesse, unter Einbindung aller Stakeholder – von den Studierenden bis zum Personal.

Mehr Details zu den Vorhaben in den einzelnen Chancenfeldern gibt es auf der Website der TU Graz.