Kompetenzzentren der TU Graz weiter erfolgreich

Die K1-Zentren Know-Center und Large Engines Competence Center (LEC) werden für weitere vier Jahre im COMET-Programm gefördert. Die Kompetenzzentren setzen dabei neue Forschungsschwerpunkte. Auch K1-Zentrum CBmed verlängert.

Ein Smart-Phone wird von zwei Händen gehalten. Am Bildschirm zu sehen ist die Visualisierung eines Versuchaufbaus am Know-Center.

Das Know-Center beschäftigt sich mit der Nutzbarmachung von großen Datenmengen für Wirtschaft und Wissenschaft, das LEC mit der Entwicklung nachhaltiger Großmotorentechnologien. Beide K1-Zentren werden im COMET-Programm für weitere vier Jahre gefördert.

Zwei Flaggschiffe der TU Graz im COMET-Programm werden nach einer positiven Zwischenevaluierung durch die Forschungsförderungsgesellschaft FFG verlängert und durch die beteiligten Länder Steiermark und Wien weiter gefördert. Am LEC ist auch das Land Tirol als Fördergeber beteiligt. „Die TU Graz ist Österreichs führende Universität im COMET Programm, ein Engagement das für rund 1000 heimische Arbeitsplätze gut ist. Mit der Verlängerung der beiden Vorzeige-K1-Zentren Know-Center und LEC können wir erfolgreiche Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft in den zentralen Zukunftsbereichen Motorenforschung und Data Science für weitere vier Jahre fortschreiben,“ freut sich Harald Kainz, Rektor der TU Graz. Das K-1 Zentrum CBmed, das Zentrum für Biomarkerforschung an der Medizinischen Universität Graz, an welchem die TU Graz ebenfalls eine Beteiligung hält, wurde ebenfalls für weitere vier Jahre verlängert. Die 2015 begonnene Förderperiode wurde für die K1-Zentren nunmehr bis Dezember 2022 verlängert.

Auf dem Weg zum Daten-Ökosystem

Das Know-Center beschäftigt sich mit der Nutzbarmachung von großen Datenmengen für Wirtschaft und Wissenschaft und der Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle zur Unterstützung nationaler und internationaler Unternehmen. Österreichs führendes Forschungszentrum für Data-driven Business und Big Data Analytics setzt in der nunmehr verlängerten Förderperiode auf die neuen Forschungsbereiche „Data Management“ und „Data Security“. Im Forschungsbereich „Data Driven Business“ geht es vermehrt um die Entwicklung von Datenplattformen und individuelle datenbasierte Geschäftsmodelle. Stefanie Lindstaedt, Leiterin des Institute of Interactive Systems and Data Science der TU Graz und Geschäftsführerin des Know-Center erklärt: “Mit dieser thematischen Erweiterung unserer Forschungsbereiche sind wir in der Lage den gesamten Technologie-Stack entlang der Daten-Wertschöpfungskette abzubilden. Dadurch können wir Unternehmen mit umfassendem Know-how noch gezielter bei der Umsetzung von datengetrieben Lösungen, Geschäftsmodellen und Datenplattformen unterstützen.“
Dieser Forschungsbereich ist an der TU Graz im Field of Expertise „Information, Communication and Computing“ angesiedelt.

Nachhaltige Großmotorentechnologie für die Zukunft

Im Large Engines Competence Center steht die Entwicklung von nachhaltigen Großmotorentechnologien für Energie- und Transportsystemen im Fokus, mit dem Ziel CO2 Emissionen und Luftschadstoffe zu reduzieren und flexible und zuverlässige Motorenkonzepte zu forcieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung gänzlich neuer Antriebskonzepte für Marineanwendungen, wie etwa Schiffsmotoren. Neu in der verlängerten Förderperiode bis Ende 2022 sind die Forschungsbereiche „Digital Engine“ und „Integrated Systems“. Andreas Wimmer, stellvertretender Leiter des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik der TU Graz und Geschäftsführer des K1-Zentrums LEC, definiert für die laufende Förderperiode ein ganz klares Ziel: „Wir widmen uns einerseits vermehrt der Integration von Digitalisierungsstrategien für den hocheffizienten Motorenbetrieb und noch stärker Gesamtsystemen. So schaffen wir es, gemeinsam mit den industriellen Technologieführern emissionsarme Lösungen für den Energie- und Transportsektor zu entwickeln.“ Dieser Forschungsbereich ist an der TU Graz im Field of Expertise „Mobility & Production“ angesiedelt.

Die TU Graz ist Österreichs führende Universität im COMET-Programm

Die meisten Kompetenzzentren und K-Projekte Österreichs sind in der Steiermark angesiedelt. An all diesen ist die TU Graz an Bord, bei vielen als führende wissenschaftliche Einrichtung. Mit 29 COMET-Aktivitäten ist die TU Graz Österreichs führende Universität in diesem Bereich. An 13 dieser Vorhaben ist die TU Graz an den Trägergesellschaften gesellschaftsrechtlich beteiligt. Dieses Engagement ist ein wichtiges Standbein der TU Graz in ihrer Kooperation mit der Wirtschaft und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Ausdruck der unternehmerischen TU Graz. Das Programm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) der Bundesrepublik Österreich fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau bietet.

Information

Weiterführende Informationen zu:
Forschungsbeteiligungen der TU Graz
K1-Zentrum Know-Center GmbH
K1-Zentrum LEC GmbH
COMET Programm

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Kontakt

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