Tag der Ehrung an der TU Graz: Doktor „h.c.“ an Pionier der 3D-Modellierung

Hohe Ehre für große Leistung: Heute, Freitag, 13. Mai 2011, verlieh die TU Graz dem exzellenten Wissenschafter auf dem Gebiet der Photogrammetrie und Computer Vision, Professor Wolfgang Förstner, den „Doktor der technischen Wissenschaften ehrenhalber“. Überreicht wurde die Rolle von TU-Rektor Hans Sünkel, die Laudatio auf den Jubilar hielt Prof. Franz Leberl vom Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen. Der „Doctor honoris Causa“ wird nur an universitätsexterne Personen verliehen.

Wolfgang Förstner wurde 1946 in Bad Essen (Deutschland) geboren und studierte Mathematik, Geodäsie und Photogrammetrie an den Universitäten Frankfurt und Stuttgart. 1989 habilitierte er sich, 1990 wurde er Professor der Photogrammetrie an der Universität Bonn. Förstner hat unter seinen internationalen Kollegen den Ruf eines hervorragenden Wissenschafters mit außerordentlichen Talenten in Mathematik und Informatik. Seine Leistungen bei der Verknüpfung von Photogrammetrie und Computer Vision sind einzigartig. Drei revolutionäre und weltweit angesehene mathematische Methoden und Erfindungen gehen auf ihn zurück, eine davon trägt sogar seinen Namen: der Förstner-Interest-Operator. Ebenso ist er ein Pionier in der 3D-Modellierung von Gebäuden und Städten. Förstner ist auch Mitglied mehrerer Fachvereinigungen und Träger zahlreich internationaler Auszeichnungen.

Brückenbauer

Ein Ehrendoktorat ist eine der höchsten Auszeichnungen, die eine Universität zu vergeben hat. Die TU Graz würdigt Wolfgang Förstner als Brückenbauer zwischen den Disziplinen: „in Anerkennung seiner langjährigen wissenschaftlichen Verdienste bei der Verknüpfung von Photogrammetrie und Computer Vision“. Den „Dr.h.c“ erhalten ausschließlich Personen, die „aufgrund ihrer wissenschaftlichen, wissenschaftlich-technischen, technisch-ökonomischen oder technisch-künstlerischen Leistungen in Fachkreisen hohes Ansehen genießen.

Rückfragehinweis:
Mag. Alice Senarclens de Grancy
Pressesprecherin
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